Mittwoch, 20. Mai 2009

26./27.5.09

Aids ist nicht besiegt - aber Prävention zeigt Erfolge

Pressemitteilung der BZgA 25.5.09



Jetzt 90 Good Practice-Projekte in der Praxisdatenbank!
(30.04.2009)
Pressemitteilung.
Praxisdatenbank des Kooperationsverbundes Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
.

World No Tobacco Day 2009
The theme of World No Tobacco Day 2009 is "Tobacco Health Warnings", with an emphasis on the picture warnings that have been shown to be particularly effective at making people aware of the health risks of tobacco use and convincing them to quit. More and more countries are fighting back against the epidemic of tobacco by requiring that packages of tobacco show the dangers of the product's use, as called for in guidelines to the WHO Framework Convention on Tobacco Control.

Werner Bartens. Medizin und Wahnsinn (Folge 80)
Ärzte unseres Vertrauens



Mittwoch, 13. Mai 2009

19./20.5.09

Der menschliche Körper als Maschine?
Die Vorstelllung lebt: sz-online 13.5. 16:41

Gruppe 2b - wir sprachen über Behandlungsgleichheit.

Gruppe 1c - wir sprachen über Dämonismus: Exorzismus in Bayern 5:51', Anneliese Michel 1:57

Interessenkonflikte und Beeinflussung im Gesundheitswesen
Artikel über einen Bericht des US-Institute of Medicine.
Marketing für Medikamente wirkt - selbst in subtiler Dosis

Rauchen und Gesundheit
Sie erinnern sich an den Beitrag letzte Woche. Mein Kollege war bei der Suche nach dem Abstract erfolgreicher.

Ursachen von Krankheiten / "Eigenverantwortung"
Anne Will, 17.5.09, schauen Sie mal ab 43:58'.

Armut in Deutschland
Süddeutsche online 18.5.09

Dienstag, 5. Mai 2009

12.5. (1b, 3c) / 13.5. (1c)

Soziale Ungleichheit der Gesundheit - schlechtere medizinische Versorgung für Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status?
Beitrag im Forum Gesundheitspolitik. Abstract der Studie. Gruppe 3c: schauen Sie nach weiteren Beiträgen in der Rubrik Epidemiologie: Soziale Lage, Armut, soziale Ungleichheit.

Todsicher. Studie belegt Folgen des Rauchens
dpa-Meldung SZ 9.5.2009
Eine mehr als 30 Jahre laufende Studie mit etwa 54 000 Männern und Frauen in Norwegen bestätigt die drastischen Folgen des Rauchens. Während des Untersuchungszeitraums starben 45 Prozent der stark rauchenden Männer, aber nur 18 Prozent der Nichtraucher. Bei den Frauen fiel die Bilanz ähnlich aus: 33 Prozent der starken Raucherinnen starben, aber nur 13 Prozent der Nichtraucherinnen. Die Ergebnisse wurden am Freitag auf der Jahrestagung der European Society of Cardiology (ESC) in Stockholm vorgestellt. Bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren die Resultate ähnlich. Jeder fünfte starke Raucher (21 Prozent) erlitt einen Herzinfarkt, aber nur jeder zehnte Nichtraucher. Bei den Frauen war dieser Unterschied noch drastischer: Vier Prozent der Nichtraucherinnen erlitten einen Herzinfarkt, bei den starken Raucherinnen waren es mit elf Prozent fast dreimal so viele. Begonnen hatte die Untersuchung 1974, die Teilnehmer waren damals zwischen 35 und 49 Jahren alt. Insgesamt starben etwa 13 000 Teilnehmer. dpa
Meine Versuche, die Studie zu finden (Website des Kongresses der European Society of Cardiology) waren ergebnislos.





Donnerstag, 30. April 2009

5.5. (1c, 3c) / 13.5. (2b)

SZ4.4.09: "Komasaufen nimmt zu"
Woher stammt die Information? Ist sie verlässlich? Hier die Lösung.

Astmakranke Kinder leben häufig in Raucherfamilien

Korrelation oder Kausalität? Interessante Studie der DAK. Meldung in aerzteblatt online. Die Studie ist im Zusammenhang mit dem Disease Management Programm zu sehen. Dieses beruht auf der Nationalen Versorgungsleitlinie Asthma.

Immer mehr Kinder schwerhörig? Teil 2
Letzte Woche sprachen wir über eine Studie der DAK. Am 30.4. hat das Umweltbundesamt eine umfassende Studie über die Lärmbelastung (287 Seiten) von Kindern veröffentlicht. Befragt und untersucht wurden 1.084 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren in den Jahren 2003 bis 2006. Hier die Pressemitteilung. Website der Kinder-Umwelt-Survey 2003-2006.

Donnerstag, 16. April 2009

28./29.4.09

Die Schweinegrippe
Seriöse Informationen finden Sie wo? Na klar, Infektionskranheiten =
Robert-Koch-Institut
oder auch Weltgesundheitsorganisaton. Ein lesenswerter Beitrag auch im Forum Gesundheitspolitik.
Immer mehr Kinder hören schlecht...
steht in der taz vom 25.4.09. Von einem Anstieg um 38% ist die Rede.
Gut geschult durch
die LV Sozialmedizin stellen Sie welche Fragen?

Gewaltprävention an Schulen - funktioniert das?
Forum Gesundheitspolitik: "Cochrane-Review von 34 Studien zeigt, dass Gewaltpräventionsprogramme an Schulen wirksam sind"

Mehr Schulsport gegen Übergewicht?
Forum Gesundheitspolitik: Meta-Analyse zeigt: Mehr Sport in der Schule ist kein Garant zur Vermeidung von Übergewicht bei Kindern

Wirkt Homöopathie doch?
Eine Systemtische Übersichtsarbeit kommt zum Ergebnis, dass Calendula gegen Hautentzündung wirkt. Meldung in aerzteblatt-online. Abstract der Cochrane Review.

Eigentlich müßten VeganerInnen ein erhöhtes Risiko für Osteoporose haben
Theorie und Praxis stimmen in der Medizin nicht immer überein, wie diese Studie zeigt. Hier die Meldung in aerzteblatt-online.

Tabakentwöhnung: Motivational interviewing scheint effektiv zu sein
Schauen Sie auf das Abstract. Was für eine Studienform? Welches sind die Exposition bzw. Interventionen? Was ist der Endpunkt? Wie bewerten Sie diese Studie?

Worthülsen
Der Journalist Werner Bartens schreibt in der Süddeutschen Zeitung über oberflächliches Denken und schlecht definierte Begriffe im Zusammenhang mit alternativer Medizin.

Was ist Krebs?
Essentials in einem Comic.

Donnerstag, 9. April 2009

15./21.4.2009

...immer neue Erkenntnisse:
Antibabypille als Risikofaktor für eine Autoimmunerkrankung
Hier die Meldung im Deutschen Ärzteblatt. Die Erkrankung, Lupus erythematodes, ist in WIKIPEDIA ganz gut beschrieben. Hier der Abstract der Originalstudie.
Die Fragen die Sie als aufgeklärte Konsumentin von Gesundheitsinformationen stellen, können z.B. lauten: Um welche Studienart handelt es sich? Wie stark ist das Risiko erhöht? Ist die Beziehung ursächlich? Es handelt sich um eine Fall-Kontroll-Studie (Buch 2009-2010: Abschnitt 3.5.2.1). Bei der Gelegenheit: der Beitrag in WIKIPEDIA zur Fall-Kontroll-Studie ist schlecht und enthält grobe Fehler.

Salzgeschwängerte Luft
Positive Effekte für die Atemwege, die Haut, bei Migräne, Ermüdung oder Kopfschmerz?
Hier geht es um Kausalität. Süddeutsche Zeitung 9.4.

Sprühen für die Liebe
Auch Sex wird wissenschaftlich untersucht. In dieser Studie geht es um die Beeinflussung der Dauer des Geschlechtsverkehrs durch ein Spray, das ein Gemisch aus zwei örtlichen Betäubungsmitteln enthält. Hier der Abstract. Welche Studienform wurde gewählt? Wie lautet das Ergebnis?

Leben Machos länger?
Die Themen mancher Studien sind schon etwas verwunderlich. In dieser Studie wird die Ausprägung des Merkmals Männlichkeit in Beziehung gesetzt zur Sterblichkeit. Schauen Sie einnmal, wie das Merkmal Männlichkeit hier gefasst wird ("operationalisiert" wie es in der Sprache der Epidemiologie heißt), dass es untersuchbar ist. Und um welche Studienform handelt es sich?

Wer noch mehr will: http://www.forum-gesundheitspolitik.de

Mittwoch, 1. April 2009

7./8. April 09

Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Die üblichen Präventionsprogramme helfen wenig. Dies ist das Ergebnis einer 2006 erschienenen Cochrane Review (TeilnehmerInnen von Teil 1: Buch 7.3.1, Teil 2: Buch 7.2.2). Hier die Zusammenfassung im Forum Gesundheitspolitik. TN Teil 1: An diesem Beispiel lassen sich die Begriffe Exposition und Outcome gut anwenden - versuchen Sie es!
Abstract der Cochrane Review: Multiple risk factor interventions for primary prevention of coronary heart disease

Gesundheitsausgaben 2007
Pressemitteilung Statistisches Bundesamt 6.4.2009.
Wie viel Geld wurde 2007 in Deutschland ausgegeben
  • für Gesundheit insgesamt
  • von der Gesetzlichen Krankenversicherung
  • für Prävention ausgegeben?

Das Stimmt's-Archiv der Zeit
Alltagshypothesen wissenschaftlich geprüft. z.B. Entschlacken.